Dienstag, 18. Februar 2014

"Mockingjay" von Suzanne Collins

"I stare down at my shoes, watching as a fine layer of ash settles on the worn leather. This is where the bed I shared with my sister, Prim, stood. Over there was the kitchen table. The bricks of the chimney, which collapsed in a charred heap, provide a point of reference for the rest of the house. How else could I orient myself in this sea of gray? Almost nothing remains of District 12." 


"Mockingjay" von Suzanne Collins

Verlag: scholastic (Erscheinungsdatum)
Format: Ebook
ISBN: 9780545317801
Preis: 8,26 € [D] 

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Inhalt


Nachdem Distrikt 12 in Schutt und Asche liegt, werden die Überlebenden im im Untergrund gelegenen Distrikt 13 untergebracht. Von dort aus wird nun offen Krieg geführt und Katniss wartet sehnsüchtig darauf, dass sie Präsident Snow exekutieren darf. Doch bis dorthin ist es ein weiter, blutiger Weg und als sie schließlich vor ihrem Erzfeind steht, kommt alles ganz anders...


Meine Meinung


"Mockingjay" ist der dritte und letzte Band der Panem-Trilogie und war gleichzeitig auch der, der mir am wenigsten gefallen hat. Meine Rezensionen zu Band eins und zwei findet ihr hier und hier.

Meinem Empfinden nach hat sich "Mockingjay" schrecklich hingezogen. Der Titel passt meiner Meinung nach nicht so gut, denn irgendwie verliert dieser besondere Vogel zunehmend an Bedeutung. Außerdem haben mir die Entwicklungen gar nicht gefallen. Während ich Katniss in den ersten Bänden noch sympathisch fand, ist sie mir in diesem Band ziemlich auf die Nerven gegangen. Ich habe zwar ihre Verzweiflung verstanden, dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Stärke von ihr gewünscht, denn sie driftet mir einfach zu oft in Apathie ab. Und weil sie sich immer noch nicht zwischen Peeta und Gale entscheiden kann, nimmt sie am Ende einfach den, der halt grad verfügbar ist. Naaaaja.

Das ganze Buch ist geprägt von Krieg und Strategik. Es ist Collins zwar sehr gut gelungen, das alles anschaulich zu beschreiben und auch weiterhin Überraschungen und Unerwartetes bereit zu halten, vor allem gegen Ende. Auch hat sie es geschafft, eine Art weiteres Spiel mit blutrünstigen Fallen einzubauen und somit dem Muster der vorangegangenen Bände grob zu folgen. Trotz allem kann ich es nicht ändern, dass dieses Buch mich nicht so gefesselt hat wie die Vorgänger. Es ist einfach anders gestrickt und hat dadurch das verloren, was mir bei den ersten beiden Bänden so gefallen hat.

Ich war überrascht als sich schließlich aufklärte, woher Collins den Namen "Panem" hat, denn bis dahin dachte ich, es handle sich um einen erfundenen Namen. Es war daher interessant zu lesen, dass der Name auf dem Satz "Panem et Circenses" basiert, der sich in "Brot und Zirkusspiele" übersetzen lässt.
"The writer was saying that in return for full bellies and entertainment, his people had given up their political responsibilities and therefore their power." (Pos. 2622) 

Damit wird die ganze Struktur dieser dystopischen Gesellschaft auf einmel verständlich, sind doch die Distrike da um Nahrungsmittel und andere Konsumgüter zu produzieren, sowie bei den alljährlichen Hungerspielen für die Unterhaltung (die Zirkusspiele) zu sorgen.

Obwohl mir der letzte Band nicht so gut gefallen hat, bleibt meine hohe Meinung über diese Trilogie bestehen. Collins ist ein würdiges, wenn auch insgesamt etwas düsteres Ende gelungen. Ich vergebe 3 von 5 Wolken, womit die Trilogie insgesamt auf 4,3 Wolken kommt.

Übrigens: Wenn ich zu Hause bin möchte ich unbedingt und so bald wie möglich die echten gedruckten Bücher in mein Regal stellen. Ich liebäugle gerade mit der englischen Version mit farbigem Schnitt ♥

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