Samstag, 8. Februar 2014

"Catching Fire" von Suzanne Collins

"I clasp the flask betwwen my hands even though the warmth from the tea has long since leached into the frozen air. My muscles are clenched tight against the cold. If a pack of wild dogs were to appear at this moment, the odds of scaling a tree before they attacked are not in my favor. I should get up, move around, and work the stiffness from my limbs. But instead I sit, as motionless as the rock beneath me, while the dawn begins to lighten the woods. I can't fight the sun."


"Catching Fire" von Suzanne Collins

Verlag: scholastic (2009)
Format: Ebook
ISBN: 978-0-545-22724-7
Preis: 6,91 € [D] 

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Inhalt


Obwohl Katniss der Arena entkommen ist, hängt noch immer eine Bedrohung über ihr. Denn ihr Verhalten wird als Herausforderung des Kapitols verstanden und Aufstände in den Distrikten werden ihr zugeschrieben. Um sich und ihre Familie zu schützen muss sie ihr Spiel weiterspielen, das des verliebten Mädchens, das nicht wusste, was es tat. Doch dann werden die Regeln des Quarter Quells verlesen, der 75. Hungerspiele, und die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung...


Meine Meinung


"Catching Fire" ist der zweite Teil der Panem-Trilogie und beginnt ein paar Monate nach Ende des ersten Teils. Nach dem absolut genialen Band 1 (hier geht's zur Rezension) habe ich mich schon gefragt, ob Collins das Niveau halten und mich weiterhin begeistern kann. Nun - sie kann es!

Rückblickend lässt sich das Buch zweiteilen. Im ersten Teil geht es um Katniss' Bemühungen, ihre Familie vor dem Kapitol zu schützen, indem sie versucht, weiterhin das ahnungslose verliebte Mädchen zu spielen. Doch schnell wird klar, dass sie bereits eine Welle der Rebellion ausgelöst hat, die nicht mehr zu stoppen ist. Das Zweifeln der Menschen wurde meiner Meinung nach sehr gut dargestellt: Das unterschwellige Brodeln, darüber jedoch ständig die Angst vor der Obrigkeit, die sich immer wieder neue Grausamkeiten ausdenkt, um die Bewohner zu beherrschen.

Der zweite Teil kommt überraschend, zeigt jedoch, dass die ganze Struktur der Trilogie bis ins kleinste Detail durchdacht ist. Mir standen die Haare zu Berge, als die Regeln der Spiele verlesen wurden, und ich kann mich absolut in die Reaktionen der Beteiligten hineinversetzen. Verzweiflung, dann Verbissenheit. Im ersten Moment dachte ich "nicht noch ein Spiel...", denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie Collins dieses Spiel gestalten wollte, ohne dass es langweilig würde. Doch die Aura dieser Spiele ist eine ganz andere als die im ersten Band, wo Angst und Unsicherheit vorherrschen. Es ist rasanter und unbarmherziger, was auch das Tempo des Buches verschnellert.

Die Arena der 75. Hungerspiele beweist einmal mehr Collins Fantasie. Es ist absolut grausam und wahrscheinlich gerade daher besonders fesselnd. Es jagt mir immer wieder einen Schauer über den Rücken, wenn ich mir vorstelle, ich würde in diese Umgebung geworfen werden. Ich glaube, ich würde keine 2 Stunden überleben.

Ich muss zugeben, ich habe mich selbst immer wieder dabei ertappt, wie ich auf eine plötzliche Wendung hoffte - ein Einlenken des Präsidenten, einen Streik -, gleichzeitig wäre ich aber enttäuscht gewesen, wäre es wirklich so gekommen. Das wäre einfach zu vorhersehbar gewesen. Mein Respekt vor Collins, die sich tapfer gehalten hat - ich wette, sie hat selbst manchmal das ein oder andere in Erwägung gezogen ;-)

Am Schluss stiftet sie noch einmal reichlich Verwirrung, sowohl bei den Tributen als auch bei den Lesern. Doch die Steine sind ins Rollen gebracht worden und nicht mehr zu stoppen - genauso wie meine Panem-Sucht. Ich bin schon mitten im dritten Band :-)

5 von 5 Wolken!

1 Kommentar:

  1. Dein Blog ist echt toll! Bin direkt mal Leserin geworden ;O)

    Liebste Grüße

    Sonja von lovinbooks4ever.blogspot.de

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Danke für deinen Kommentar! Schau doch bald wieder rein, dann habe ich geantwortet :)